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  • Datenschutz im Unternehmen: Was besagt die DSGVO?
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    Bis 2024 werden voraussichtlich

  3,1 Bio. €

 vererbtdavon

 

  1290 Mrd. € Immobilien,


1440 Mrd. € Geldvermögen und


340 Mrd. € an Sachvermögen.

 


Es werden

2.024.000 Einfamilienhäuser

als Vermächtnis übertragen,

davon

1.137.000 Eigentumswohnungen

381.000 Zweifamilienhäuser

390.000 unbebaute Grundstücke

166.000 Mehrfamilienhäuser

und 245.000 sonstige Immobilien

alleine bis 2024 geschätzt.

 

 

Das Erb- und Schenkungsteueraufkommen ist von 

 

3 Mrd. im Jahr 2000

auf

 7 Mrd. im Jahr 2016

gestiegen.

 

Bedacht werden sollen Partner und Kinder mit 91%, andere Verwandte 38 %, Wohltäter 20%,

Stiftungen/Vereine 19%, Freunde 16%

und Haustiere 5%.

 

 

 


Quellen: Deutsche Bundesbank, DIW, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Postbank, Wealth-X, F.A.Z-Archiv

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Der Bankvorstand, der Name tut hier nichts zur Sache, war eben noch in aufgeräumter Stimmung. Ein angenehmer Gesprächspartner, wortgewandt und witzig. Ganz plötzlich aber bekommt er schlechte Laune. Eine einzige, vermeintlich harmlose Frage reicht dafür aus: "Wie läuft es denn eigentlich mit der MiFID-II-Umstellung?" Die Miene verdüsterst sich, die Antwort ist deutlich: "Die Kunden hassen MiFID II - und wir hassen es auch." [FAZ, 07.04.18]

Das was sich hier wie die Einleitung zu einem Roman liest, stammt aus einem Artikel der FAZ von letztem Monat. Danach werden von einem Vorstand einer Bank der mit MiFID II verbundene Papierkram, der sowieso nichts bringt, die Bevormundung durch den Staat, die Gängelung der Sparer, der Verlust an der Freude bei der Geldanlage bis zu haarsträubende Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit der Kunden beklagt.

Der hier vermittelte Eindruck, als wäre die Bank der Robin Hood der Neuzeit der für die Armen einspringt und Ihnen zur Seite eilt, klingt allerdings nicht besonders glaubwürdig, wenn man bedenkt weshalb MiFID II eingeführt wurde. Nämlich mit der Absicht Anleger vor falscher Beratung durch ihre Banken zu schützen, nachdem bis zur Finanzkrise 2008 zahlreiche Anleger in den Ruin getrieben wurden, weil Banken ihnen ungeeignete Finanzprodukte verkauft haben. 

Wenn man sich heute über den hohen Zeitaufwand, welcher statt 45 Minuten nun 90 Minuten dauern würde, über die Aufzeichnungen von Telefonaten oder die Notwendigkeit Gesprächsnotizen zu verfassen beschwert, ist dies sicherlich der genau falsche Ansatz und zeigt, dass man sich bisher kaum darauf eingestellt hat.

Wen wundert es da, dass das neue Unwort des Jahres für viele Banken 'Geeignetheitsprüfung' lautet. Ein neuer Begriff für das verpflichtende Beratungsprotokoll. Der Vorstand wettert, es wäre nicht einzusehen, dass man monatliche Einnahmen und Ausgaben der Kunden erfassen müsse, nur um die Risikoklasse zu ermitteln, möglicherweise noch bis ins Detail und verteidigt die Privatsphäre seiner Kunden, spricht von unendliche viel Papierkram. Man sähe zwar ein, dass man vor Betrug durch die Bank schützen müsse, der Schutz aber derzeit zu weit gehen würde. Ihre schlechte Nachricht lautet, dass man dem Irrsinn nicht vollständig entkommen können. Man sieht einen Ausweg in einer individuellen Vermögensverwaltung, um Anlageentscheidung ohne weiter Rückfragen selbst treffen zu können - allerdings wäre dies erneut nur nach einer detaillierten Vermögens- und Einkommensanalyse erlaubt. Rund eine Milliarden Euro hat die Banken die Umstellung auf MiFID II nach eigener Schätzung gekosten und man hätte mit dem Geld Sinnvolleres anstellen können, so deren Einschätzung.

Fragt sich, was man mit dem Geld sinnvolles angestellt hätte. Sicherlich nicht die Investition in eine neue und professionellere Kundenberatung. Denn dazu sind Banken immer noch nicht bereit und verlassen sich stattdessen auf die üblichen Prozesse und Technologien die durch ihre Rechenzentren vorgegeben werden. Banken scheuen den Aufwand bei der Erfassung der Einnahmen und Ausgaben ihrer Kunden und ebenso beim Vermögen. Dabei sollte gerade dies der erste Schritt einer professionellen Kundenberatung sein und gerade dies wäre für Banken und Versicherungen eine riesige Chance sich neu zu positionieren und Vertrauen zurückzugewinnen. Würden vollständige Kundendaten digital erfasst, müssen diese für später Beratungsgespräche lediglich noch ergänzt oder aktualisiert zu werden. Für alle künftige Kaufentscheidungen lägen bereits die erforderlichen Daten vor. Der Kunde jedenfalls stellt seine Daten hierfür gerne zur Verfügung, gerade wenn er weiß dass seine Daten sinnvoll genutzt werden und weil dies vom Gesetzgeber auch so vorgeschrieben ist. In 9 von 10 Fällen ergeben sich im Rahmen einer Geeignetheitsprüfung Versorgungslücken die mit maßgeschneiderten Produktansätze sinnvoll geschlossen werden könnten. Statt sich über den erhöhten Zeitaufwand zu beklagen, sollte man endlich damit beginnen MiFID II sinnvoll zu nutzen indem veraltete Beratungsprozesse dahingehend angepasst werden. Investition in professionelle Beratungssysteme und somit die Möglichkeit und die Bereitschaft auch komplexere Berechnungen anzugehen wäre wünschenswert. 

"Unsere Kunden sehen die neuen Herausforderung mit MiFID II nicht als lästige Pflicht, sondern als eine Möglichkeit für neue Beratungsstrategien.", so GeNe GmbH Fachinstitut für Vermögens und Unternehmensnachfolge. Das Fachinstitut hilft Banken und Finanzdienstleistern bei der Einführung des Themas Vorsorge- und Nachfolgemanagement mit qualifizierter Ausbildung und professionellen Systemlösungen wie 'F.I.N.E.S.S Beratungssoftware'.

ma, 03.05.18

 

 
Im kürzlich veröffentlichten "Vorsorgeatlas Deutschland" der Fondsgesellschaft Union Investment heißt es, die heute 20- bis 34-Jährigen, die besonders von den vergangenen Rentenreformen betroffen sind, brauchen im Alter etwa 800 Euro im Monat zusätzlich. Die Forscher gehen derzeit davon aus, dass zur Sicherung des Lebensstandards im Alter 60 Prozent des letzten Bruttoeinkommens erforderlich sind. Junge Menschen kommen der Prognose zufolge im Ruhestand ohne Zusatzvorsorge im Schnitt auf 981 Euro und damit auf 38,6 Prozent. Hier besteht ein großer Bedarf an Vorsorgeprodukten. Doch wer vermeiden möchte, dass über Jahre riskante Verträge angehäuft werden, sollte vor allem auf eine professionelle Beratung setzen und Kunden sollten unbedingt auf kompetente Beratung achten.
 
Ob Riestern, klassische Betriebsrente oder Vermögensaufbau, vor allem junge Menschen, können ihre zusätzliche Altersvorsorge heute ohne weiteres auch digital abwickeln. Das jedenfalls behauptet z.B. ein Hamburger Startup Unternehmen. Das Unternehmen versteht sich als Komplettlösung für eine schnell einzurichtende und einfach verwaltende betriebliche Altersversorgung. Die Provisionen sind niedriger, da Beratungspersonal und Provisionen entfallen. So sollen Nutzer auf der Website zunächst ihre persönliche Rentenlücke ausrechnen, also bestimmen, wie viel Geld ihnen im Alter fehlt. Dann lassen sich monatliche Geldbeträge festlegen, die abschließend bis zum Renteneintritt beispielsweise in einen ETF-Sparplan mit Versicherungsschutz eingezahlt werden.

Jedoch wer Entgeltumwandlung macht, zahlt neben geringeren Steuern auch weniger in die gesetzliche Rente ein. Zudem müssen in der späteren Auszahlungsphase weiter gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag gezahlt werden. Dadurch verringert sich der ausgezahlte Betrag. Zudem müssen Betriebsrenten versteuert werden. Wurden sozialversicherungsfrei Gehaltsanteile für die Betriebsrente umgewandelt, fällt die gesetzliche Rente dann entsprechend geringer aus.
 
Wie hoch ist die tatsächliche Versorgungslücke, wie hoch sind meine späteren Sozialversicherungsbeiträge z.B. im Alter oder welche Einkommenssteuer fällt an? Ohne solche Zahlen und ohne prognostizierte Lebenshaltungskosten können Deckungsquote für das Alter oder die Pflege nicht annähernd berechnet werden. Aber genau dies wird im Moment auf zahlreichen Webseiten suggeriert. Nach nur wenigen Eingabe wird bereits eine Versorgungslücke ausgewiesen. Viele Makler und selbst Honorarberater nutzen die online angeboten Tools um den Versorgungsbedarf für Ihre Kunden zu ermitteln. In erster Linie deshalb, weil hierfür geringe bis keine Lizenzkosten anfallen. Ob die Berechnungen korrekt sind, scheint dabei offensichtlich zweitrangig. Lesen Sie hierzu den Artikel der FAZ vom 08/2018
 
Der frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Richard H. Thaler erst kürzlich in einem Interview mit der Schweizer Zeitung NZZ: „Ich bin, wie alle anderen Menschen auch, nicht fähig, den heutigen Wert meiner künftigen Einnahmen auszurechnen und daraus abzuleiten, wie viel ich für meine Pensionierung auf die Seite legen muss, um bei meiner unbekannten Lebenserwartung meinen Lebensabend zu genießen.“
 
Wir bei GeNe beschäftigen uns seit Jahren intensiv mit dem Thema Vorsorge- und Nachfolge und können diese Einschätzung nur teilen. Versorgungslückenberechnung sind komplexer als dies oftmals scheint. Bei einer Beratung sollte man sich deshalb immer an einen zertifizierten Berater wenden und unbedingt darauf achten, ob und welche Hilfsmittel, sprich Beratungssoftware, diese für ihre Berechnung einsetzen. Bei einer Altersvorsorge ist es zudem wichtig, dass die Verträge so flexibel wie möglich gestaltet werden. Denn schnell kann sich die eigene Lebenssituation ändern, und was früher ein guter Vertrag war, erweist sich dann als Klotz am Bein. Erfahrene Vermögensverwalter empfehlen, alle fünf Jahre die eigene Vorsorgesituation zu überprüfen. Mal hat sich der Verdienst geändert, mal die persönliche Lage. Beratungen sollten, daher gespeichert und jederzeit aktualisiert werden können.
 
Mit der Beratungssoftware F.I.N.E.S.S kann ein Vorsorgebedarf detailliert berechnet und in Einklang mit einer Nachfolgeplanung gebracht werden. Dabei können bestehende Beratungen jederzeit laufend aktualisiert und angepasst werden.  Ab 150 € mtl. ist die Beratungssoftware für Profis erhältlich - laufende Aktualisierung, fachliche und technische Unterstützung selbstverständlich inklusive.
 
Sprechen Sie mit uns oder fordern Sie eine Pilotlizenz zum Test an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
 

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Die Digitalisierung hält Einzug in alle Geschäftsbereiche. Smartphone, Tablets und Cloud machen es möglich. Fast jedes Unternehmen ist davon betroffen oder hat sich damit bereits auseinandergesetzt. Aber was heißt Digitalisierung – geht es hier lediglich um die Bereitstellung von Infrastruktur für schnelles Internet und den Einsatz von IT. Nein sicher nicht.

Unter Digitalisierung versteht man die Vernetzung von Arbeitsbereichen und Teams, sowohl intern als auch extern unter Einsatz moderner IT-Systeme und Cloud-Speicher-Dienste, sowie die organisatorische Integration und Vernetzung aller Kooperationspartner, vom Lieferanten bis hin zum Kunden. Dabei spielt die Einhaltung von Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen für DV-System im deutschen und im europäischen Raum eine wesentliche Rolle. Ziel ist es durch effizienten Einsatz neuester Technologien qualitativ bessere Arbeitsergebnissen zu ermöglichen.

Mit der Digitalisierung und der damit verbunden Anbindung an unterschiedliche Informationssysteme und Datenbanken, sowie durch die schnelle Verfügbarkeit von Informationen sind qualitativ höherwertige Dienstleistungsansätze möglich und geboten, als das bisher der Fall war. Der Kunden von heute ist informierter und jederzeit in der Lage Vergleichsangebote einzuholen, abzuschätzen und zu überprüfen. Schließlich sind auch die fachlichen Anforderungen z.B. durch die Säulen der Altersvorsorge, für Pflegeabsicherung, dem strategischen Vermögensaufbau-/erhalt etc. komplexer und anspruchsvoller geworden.

Daraus ergeben sich künftig neue Herausforderungen was den Umfang und die Qualität der erbrachte Dienstleistungen angeht, denen jedoch mit herkömmlichen Techniken und Herangehensweisen nicht mehr begegnet werden kann. Letztlich haben sich auch die Anforderungen an den Kundenberater geändert. Waren bisher Auftreten, Kommunikationsfähigkeit, fundierte Ausbildung wichtigstes Kriterium, so sind heute Eigenschaften wie Kreativität und digitales Verständnis ebenso wichtig.

Bisher hauptsächlich im künstlerischen Bereich angesiedelt, spielt die Kreativität in einer automatisierten Welt in fast allen Bereichen, auch bei der Vorsorge- und Nachfolgeplanung, künftig eine immer wichtigere Rolle. So sollte eine Kundenanalyse wie ein Kunstwerk verstanden werden – nämlich maßgeschneidert ein Bild von den Finanzen, der Liquidität und dem Vermögen zu zeichnen, kreative Gestaltungsansätze herausarbeiten, Lösungsansätze skizzieren und das entstandene Gesamtbild kontinuierlich weiterzuentwickeln und an veränderte Rahmenbedingungen laufend anzupassen.  Aber wie soll das gehen – kreativ, detailliert, rechtsicher und gleichzeitig wirtschaftlich effizient und haftungssicher.  Mit den meisten traditionellen Beratungsansätzen eher nicht.

Kreative Beratung erfordert neue, intelligente Softwaresysteme, die eine kontinuierliche, interaktive, iterative, inkrementelle Vorgehensweise zulassen in Verbindung mit den eben erwähnten neuen Beratereigenschaften. Agile Prozesse und neue Techniken sind die wesentlichen Bausteine einer digitalisierten Beratung mit dem Ziel einer neuen maßgeschneiderten, individuellen und zielgerichteten Beratungsdienstleistung. Dabei sollten Beratungssysteme dem Berater fachliches Detailwissen abnehmen können, eine agile Arbeitsweise ermöglichen und für eine digitale Vernetzung innerhalb des Unternehmens, sowie mit externe Kooperationspartner sorgen. Indem unterschiedliche Szenarien ausgearbeitet, analysiert und aufeinander abstimmt werden, kann ein Berater kontinuierlich das Gesamtbild einer Beratung verbessern oder weiter präzisieren. 

In der Softwareentwicklung kennen wir SCRUM als Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung. Agile Softwareentwicklung zeichnet sich durch selbstorganisierende Teams, sowie eine iterative und inkrementelle Vorgehensweise aus und kommen vor allem bei komplexen Projekten zum Einsatz. Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass viele Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um in einen vollumfänglichen Plan gefasst werden zu können. Ein wesentlicher Teil der Anforderungen und der Lösungsansätze ist zu Beginn unklar. Diese Unklarheit wird schrittweise beseitigt, indem Zwischenergebnisse geschaffen werden. Anhand dieser Zwischenergebnisse lassen sich die fehlenden Anforderungen und Lösungstechniken effizienter finden als durch eine abstrakte Klärungsphase. In Scrum wird neben dem Produkt auch die Planung iterativ und inkrementell entwickelt. Der langfristige Plan (das Product Backlog) wird kontinuierlich verfeinert und verbessert. Der Detailplan (das Sprint Backlog) wird nur für den jeweils nächsten Zyklus (den Sprint) erstellt. Damit wird die Projektplanung auf das Wesentliche fokussiert. Ziel ist die schnelle und kostengünstige Entwicklung hochwertiger Produkte gemäß einer formulierten Vorgabe.

SCRUM wurde ursprünglich in der Softwaretechnik entwickelt, ist aber mittlerweile davon unabhängig und wird inzwischen in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Ein Ansatz welcher heute aufgrund gestiegener Anforderungen und hoher Komplexität auch bei der professionellen Kundenberatung in der Vorsorge- und Nachfolgeplanung von entscheidendem Vorteil sein kann.

GeNe Fachinstitut für Vermögens- und Unternehmensnachfolge verfolgt von Anfang an einen Ansatz der inkrementellen Beratung und hat mit der Beratungssoftware F.I.N.E.S.S Professional Consult ein Systemmittel für alle Vorsorge- und Nachfolgeberater geschaffen, was die beschriebene Arbeitsweise nach Scrum unterstützt und ermöglicht. Durch agile und inkrementelle Vorgehensweise in F.I.N.E.S.S, können künftig völlig neue, detailliertere und kreativere Denkansätze entwickelt werden, als dies mit den bisherigen, linearen Beratungsansätzen und Beratungssystemen der Fall ist. 

 

Manfred Angermeier, CTO, GeNe GmbH

Garching, 05.03.2018

Die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland war in den letzten fünf Jahren von einer Lebenskrise, wie eine schwere Krankheit oder private Konflikte, betroffen. Bei vielen wirkt sich das negativ auf ihren Beruf und die Finanzen aus. Das geht aus dem aktuellen Fehlzeitenreport des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. 
 
Wir werden in diesem Zusammenhang oft gefragt, warum in F.I.N.E.S.S nur die Lebensphasen Leben, Alter, Pflege und Tod gegenübergestellt. Was ist z.B. mit Krankheit oder Berufsunfähigkeit? In vielen Broschüren der Banken und Versicherungen, sowie in diversen Vorsorgeprogrammen werden solche Vorsorgethemen wie selbstverständlich neben Alter und Tod gegenübergestellt.
 
In FINESS gehen wir dabei einen anderen Weg, weil wir der Auffassung sind, dass es sich beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeit um keine gewöhnliche Lebensphasenbetrachtung handelt, sondern um ein mögliches Zusatzrisiko. Risiken greifen in den Verlauf aller anderen Lebensphasen ein. Gerade wenn die Rente noch fern ist, kann beispielsweise eine Berufsunfähigkeit erhebliche Auswirkungen auf die Finanzen haben. Schutz bietet hier eine frühzeitig abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung. Kommt es in der Folge zur Berufsunfähigkeit, zahlt die Versicherung eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente aus. Sie wird bis zum Eintritt in die reguläre Rente fortlaufend gezahlt und ermöglicht dem Versicherten ein Leben möglichst annähernd auf dem gewohnten Niveau. Doch Berufsunfähigkeitsversicherungen sind teuer, eine vollständige Absicherung i.d.R. nicht möglich, sodass ein gewisser Vermögensverzehr eintritt und bei der Vorsorge an anderer Stelle gespart werden muss.
 
Bei einer Beratung unter der Prämisse einer Lebensrisikos gelten andere Handlungsempfehlungen hinsichtlich der Vorsorge- und Nachfolgeplanung. Die resultiert aus einem wesentlich reduziertes Nachlassvermögen, einer niedrigeren Erbschaftsteuerbelastung, aber auch einem geringeren Absicherungsniveau für Alter und Pflege. Es reicht daher nicht aus, statt einem Bruttogehalt die gewünschte BU-Rente anzusetzen und alle anderen Parameter unverändert zu lassen.
 
Mit FINESS gehen Sie wie folgt vor:
 
In FINESS wird der Ausgangsfall wie gewohnt erfasst und auf der aktuellen Grundlage eine Analyse für die verschiedenen Lebensphasen durchgeführt. Bei zusätzlichen Risiken wie BU, Krankheit oder Scheidung wird der reale Fall abgewandelt, indem einzelne Parameter, wie die zu erwartenden Einnahmen und Ausgabe der Liquiditätsbilanzen, entsprechend verändert werden. FINESS führt dann unter veränderten Bedingungen eine vollständig neue Analyse auf Grundlage einer neuen Beratung durch. Aus den errechneten Versorgungslücken ergibt sich der geänderte Absicherungsbedarf für die einzelnen Lebensphasen.
 
 
 
 
 
Praktisch speichern Sie für jedes Risikoszenario eine veränderten Kopie des Ausgangsfalls, zusammen mit den individualisierten Empfehlungen, und erstellen eine risikoorientierte Expertisen für den Kunden. Zur besseren Unterscheidung kennzeichnen Sie die Beratung mit der Expertisen anhand eines zu erfassenden Untertitels. Der Kunde kann letztlich auf Grundlage der vorliegenden Auswertungen entscheiden ob und in wie weit er sich für welches Risiko absichern möchte und der Berater hat die Möglichkeit die Vorteile maßgeschneiderter Vorsorgeprodukte klar darzulegen.
 
 
ma, 14.09.17